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Archive for Januar 2012

meine nachbarin von unten hasst mich. und das hat gute gründe.

denn manchmal bin ich nachts um 4 wach und backe apfelkuchen. oder hefezopf. oder ich mache den abwasch. staubsaugen kann ich mir grade noch verkneifen, wobei die motivation manchmal durchaus vorhanden wäre (was ich sonst wirklich NIE behaupten kann).

zugegeben, es war nicht heute nacht, sondern vorgestern. aber da meine gute freundin insomnia auch heute wieder zu besuch ist, dürft ihr nun teilhaben, am kuchenglück.

das grandiose rezept von lea linster habe ich hier gefunden. (die GROSSE lea linster, ich erinnere mich, wie ich als kind die Brigitte meiner mutter durchgeblättert habe, und da lächelte sie mich immer an, die lea…) ist natürlich auch eigentlich kein kuchen sondern eine tarte.

ich habe 125g butter, 1 große prise salz, 200g mehl und das mark einer vanilleschote mit wenig kaltem wasser gut verknetet und eine pie-form damit ausgelegt. das ganze kommt für eine halbe stunde in den kühlschrank.

dann werden darauf fein geschnittene apfelscheiben verteilt (bei mir waren es ca 1 1/2 äpfel – man darf gern großzügiger sein). die schale habe ich dran gelassen, obwohl sie schon verschrumpelt war. nach einer knappen stunde im ofen fällt das niemandem mehr auf und der geschmack ist so intensiver.

auf die äpfel kommen nun ca 30g butter in flöckchen und 2 EL zucker. auch hier darf man gern großzügiger sein, wie ich finde (zumindest dürfen die esslöffel gehäuft sein).

der ofen ist jetzt natürlich schon auf 180° vorgeheizt und hier darf die tarte nun für ca 50 minuten vor sich hin garen. ich habe sie nach etwa einer halben stunde mit etwas alufolie locker abgedeckt, damit die äpfel nicht verbrennen. mit einem besseren ofen als meinem stellt sich dieses problem aber unter umständen gar nicht.

der teig war wirklich wunderbar mürb und knusprig. ich weiß nicht, ob es daran lag dass ich nur noch „brotmehl“, also das 550er zu hause hatte, aber mir ist noch nie ein so guter mürbeteig gelungen.

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