Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for Dezember 2013

eigentlich sollten es cupcakes werden. vegane cupcakes. premiere. damit ich die nächsten tage gut versorgt bin und nicht verhungere, für den fall, dass orkan xaver dafür sorgt, dass die welt untergeht und ich tagelang die wohnung nicht verlassen kann. dann gabs da aber das problem mit dem muffinblech. das ist nämlich nicht hier, sondern verliehen. also musste ich improvisieren. aber vergessen wir das. der punkt ist nämlich: YUMMY! ihr müsst dieses rezept ausprobieren.

IMG_1945

zutaten:

3/4 cup vanille-sojamilch

2 TL apfelessig

1/2 cup erdnussbutter

1/3 cup neutrales öl (rapsöl/maiskeimöl)

3/4 cup zucker

2 TL macadamia-sirup (alternativ ahornsirup)

1 TL vanille-extrakt

2 TL leinsamen (geschrotet)

1 cup + 2 TL mehl

1 TL backpulver

1/2 TL natron

1/4 TL salz

für den guss:

1/4 cup sojamilch

100g zartbitter-schokolade

2 EL ahornsirup

zubereitung:

in einem schälchen sojamilch und essig verrühren und etwas stehen lassen. riecht komisch, sieht komisch aus – soll so sein. (der essig ersetzt übrigens die nicht-veganen und somit hier nicht verwendeten eier. man schmeckt ihn im fertigen kuchen kein bisschen raus)

in einer rührschüssel erdnussbutter, zucker, vanille, sirup und leinsamen mischen und gut verrühren. sojamilch-mischung dazugeben.

in eine zweite schüssel mehl, backpulver, natron und salz sieben. zu den restlichen zutaten geben und alles verrühren.

der versuchung widerstehen, den teig pur wegzulöffeln.

bei 175° im vorgeheizten ofen für 23-26 minuten backen. zwischendurch die tür (die vom ofen) möglichst nicht öffnen – dann wirds fluffiger. der teig passt wie gesagt eigentlich optimal in 12 handelsübliche muffinförmchen. oder aber wie bei mir in eine 20x20cm große brownie-form.

aus dem ofen nehmen, abkühlen lassen.

dann die ganache zubereiten. dafür sojamilch erhitzen, vom herd nehmen, zerkleinerte schokolade reinwerfen, ahornsirup reingeben, rühren bis die schoki geschmolzen ist und abkühlen lassen. mit dem löffel oder einem spritzbeutel über kuchen/küchlein geben.

fest werden lassen – LECKER.

IMG_1946

Advertisements

Read Full Post »

wie wahr…

„unzufriedenheit: überkommt mich meist dann, wenn ich mir zu viele blogs angeschaut habe. da gibt es die schönsten fotos von perfekten wohnungen (oder gar häusern!), in denen diese perfekten menschen leben mit ihren designerstühlen und vintagekleidern und biorezepten. die, die alles hinbekommen, bei denen alles schön ist und harmonisch. ich weiß schon, dass das eine scheinwelt ist. mit photoshop bearbeitet. aber trotzdem weckt es diese gefühle, dass man zu wenig hat und kann und ist. dann verliert man ein bisschen den boden unter den füßen.
neulich hab ich mich mal wieder so gefühlt. dann musste ich raus. ein bisschen frische luft. schnell noch essen kaufen. und da war er dann: ein alter obdachloser mann mit einem kaputten bein. er saß im supermarkt auf einer bank und hat nur vor sich hin gestarrt. vielleicht hat er sich überlegt, wo er wohl schlafen wird in der nacht oder wo er noch was zu essen herbekommt. vielleicht war er auch einfach nur froh, zu sitzen ohne gleich vertrieben zu werden. und plötzlich waren meine füße dem boden wieder ganz nah. war ich in der echten welt angekommen. mit den echten problemen von echten menschen. dann war ich nicht mehr traurig über meine unvollkommenheit, sondern über die armut und die ungerechtigkeit und das leid in dieser unvollkommenen welt.“

… gefunden bei rosa.rosenbaum.

danke.

Read Full Post »