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Archive for the ‘lecker’ Category

eigentlich sollten es cupcakes werden. vegane cupcakes. premiere. damit ich die nächsten tage gut versorgt bin und nicht verhungere, für den fall, dass orkan xaver dafür sorgt, dass die welt untergeht und ich tagelang die wohnung nicht verlassen kann. dann gabs da aber das problem mit dem muffinblech. das ist nämlich nicht hier, sondern verliehen. also musste ich improvisieren. aber vergessen wir das. der punkt ist nämlich: YUMMY! ihr müsst dieses rezept ausprobieren.

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zutaten:

3/4 cup vanille-sojamilch

2 TL apfelessig

1/2 cup erdnussbutter

1/3 cup neutrales öl (rapsöl/maiskeimöl)

3/4 cup zucker

2 TL macadamia-sirup (alternativ ahornsirup)

1 TL vanille-extrakt

2 TL leinsamen (geschrotet)

1 cup + 2 TL mehl

1 TL backpulver

1/2 TL natron

1/4 TL salz

für den guss:

1/4 cup sojamilch

100g zartbitter-schokolade

2 EL ahornsirup

zubereitung:

in einem schälchen sojamilch und essig verrühren und etwas stehen lassen. riecht komisch, sieht komisch aus – soll so sein. (der essig ersetzt übrigens die nicht-veganen und somit hier nicht verwendeten eier. man schmeckt ihn im fertigen kuchen kein bisschen raus)

in einer rührschüssel erdnussbutter, zucker, vanille, sirup und leinsamen mischen und gut verrühren. sojamilch-mischung dazugeben.

in eine zweite schüssel mehl, backpulver, natron und salz sieben. zu den restlichen zutaten geben und alles verrühren.

der versuchung widerstehen, den teig pur wegzulöffeln.

bei 175° im vorgeheizten ofen für 23-26 minuten backen. zwischendurch die tür (die vom ofen) möglichst nicht öffnen – dann wirds fluffiger. der teig passt wie gesagt eigentlich optimal in 12 handelsübliche muffinförmchen. oder aber wie bei mir in eine 20x20cm große brownie-form.

aus dem ofen nehmen, abkühlen lassen.

dann die ganache zubereiten. dafür sojamilch erhitzen, vom herd nehmen, zerkleinerte schokolade reinwerfen, ahornsirup reingeben, rühren bis die schoki geschmolzen ist und abkühlen lassen. mit dem löffel oder einem spritzbeutel über kuchen/küchlein geben.

fest werden lassen – LECKER.

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meine nachbarin von unten hasst mich. und das hat gute gründe.

denn manchmal bin ich nachts um 4 wach und backe apfelkuchen. oder hefezopf. oder ich mache den abwasch. staubsaugen kann ich mir grade noch verkneifen, wobei die motivation manchmal durchaus vorhanden wäre (was ich sonst wirklich NIE behaupten kann).

zugegeben, es war nicht heute nacht, sondern vorgestern. aber da meine gute freundin insomnia auch heute wieder zu besuch ist, dürft ihr nun teilhaben, am kuchenglück.

das grandiose rezept von lea linster habe ich hier gefunden. (die GROSSE lea linster, ich erinnere mich, wie ich als kind die Brigitte meiner mutter durchgeblättert habe, und da lächelte sie mich immer an, die lea…) ist natürlich auch eigentlich kein kuchen sondern eine tarte.

ich habe 125g butter, 1 große prise salz, 200g mehl und das mark einer vanilleschote mit wenig kaltem wasser gut verknetet und eine pie-form damit ausgelegt. das ganze kommt für eine halbe stunde in den kühlschrank.

dann werden darauf fein geschnittene apfelscheiben verteilt (bei mir waren es ca 1 1/2 äpfel – man darf gern großzügiger sein). die schale habe ich dran gelassen, obwohl sie schon verschrumpelt war. nach einer knappen stunde im ofen fällt das niemandem mehr auf und der geschmack ist so intensiver.

auf die äpfel kommen nun ca 30g butter in flöckchen und 2 EL zucker. auch hier darf man gern großzügiger sein, wie ich finde (zumindest dürfen die esslöffel gehäuft sein).

der ofen ist jetzt natürlich schon auf 180° vorgeheizt und hier darf die tarte nun für ca 50 minuten vor sich hin garen. ich habe sie nach etwa einer halben stunde mit etwas alufolie locker abgedeckt, damit die äpfel nicht verbrennen. mit einem besseren ofen als meinem stellt sich dieses problem aber unter umständen gar nicht.

der teig war wirklich wunderbar mürb und knusprig. ich weiß nicht, ob es daran lag dass ich nur noch „brotmehl“, also das 550er zu hause hatte, aber mir ist noch nie ein so guter mürbeteig gelungen.

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vanille im überfluss

nie wieder einzelne vanilleschoten im glasröhrchen für 3,50€ pro stück – ab jetzt hab ich einen vorrat für die nächsten jahre! (ok… monate)

ich hab nämlich vor ein paar tagen madavanilla entdeckt. da gibts vanille zum wirklich günstigen preis. ich habe „bruch-vanille“ genommen, also schoten, die an einem ende ein kleines bisschen geöffnet sind. die sind noch günstiger und der qualität tut der „bruch“ absolut keinen abbruch ; )

ich glaube, ich werde nachher als erstes einen richtigen vanillepudding kochen. ganz ohne pulver aus der tüte. und natürlich frischen vanillezucker ansetzen… und weiße schokoladentrüffeln machen… und vanilleeis…

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tomaten auf den augen

am sonntag montag hab ich bei den 7 sachen von alex ein grandioses rezept für ofentomaten entdeckt. so simpel, dass man sich fragt, wieso man da nicht schon längst selbst drauf gekommen ist. und so lecker, dass ich es gleich zweimal nacheinander essen musste.

ich hab 4 tomaten klein geschnitten, dazu kommen meersalz, pfeffer, vanillezucker (ja!), getrockneter thymian und rosmarin, olivenöl, balsamico und knoblauch, wenn man will. (habs einmal mit und einmal ohne gemacht und ich glaub ohne fand ichs sogar noch besser, und das obwohl ich ein sehr großer knoblauch-fan bin).

alles mischen, auf ein backblech oder in eine auflaufform und für 20-25 minuten bei 200° in den ofen.

dazu leckere frische bandnudeln und parmesan oder frisches weißbrot.

p.s. zum thema vanillezucker: ich bin ja einer von diesen menschen die es ganz besonders wichtig finden, in alles salzige ein bisschen zucker und in alles süße auch eine ordentliche prise salz zu tun. wenn in schokokuchen oder cookies das salz fehlt, merke ich das sofort. und da ich hier ein schönes glas selbst „angesetzten“ vanillezucker (ausgekratzte vanilleschoten in zucker) stehen habe, nehme ich meistens den, wenn ich was koche. schmeckt vorzüglich, besonders zu tomaten.

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… die beim anblick einer raupe in ihrem broccoli anfängt panisch zu kreischen.

 

und nun ist es doch passiert. aber es war nur der schreck, ich schwör’s!

eigentlich fand ich das kleine tierchen nämlich ziemlich niedlich und habe sogar kurz drüber nachgedacht mich mit ihm anzufreunden, bevor ich es in die freiheit der großstadt ausgesetzt habe. nachdem es die biokiste und 4 tage in meinem kühlschrank überlebt hatte, fand ich das nur fair.

den broccoli hab ich (nach sorgfältigem waschen natürlich) dann trotzdem gegessen. und zwar gebacken.

mit olivenöl, meersalz und knoblauch. bei 200° ca. 15 min. in den ofen.

im originalrezept, das ich übrigens auf pinterest entdeckt habe (vorsicht, zeitverschwendungsgefahr), wird der broccoli hinterher noch mit zitronensaft und -zesten und mit parmesam verfeinert. aber ich hatte keine zitrone im haus und irgendwie sah es auch so schon verdammt lecker aus. und so hat es auch geschmeckt. nussig und irgendwie mit leichtem sesam-aroma, warum auch immer…

sehr zu empfehlen jedenfalls.

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estragon-senf + schmand + fladenbrot = yummie

unbedingt ausprobieren!

natürlich mit dem guten französischen senf. wobei ich gar nicht weiß, ob es noch andere estragonsenfe gibt.

weitere erkenntnis heute: es ist zu heiß zum lernen. rede ich mir jedenfalls ein. so viel zu meinem schönen bunten lernplan. aber es soll sich ja schnell wieder abkühlen.

hier unten seht ihr übrigens noch mal die mangold-röllchen vom sonntag im fertigen zustand. die waren so lecker, dass ich sie ganz schnell wieder machen muss. allerspätestens, wenn wieder mangold in der biokiste ist.

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good morning muffin

ich lese grade das buch „hab ich selbst gemacht“ von susanne klingner. abgesehen davon, dass es mich mit den vielen berichten übers gärtnern ziemlich neidisch macht (ein spruch aus dem buch ist „garten ist, was du draus machst“, aber aus ner winzigen 2-zimmer-stadtwohnung ohne balkon kann man leider in der hinsicht nicht sonderlich viel machen, zumindest was dinge wie gemüseanbau angeht), habe ich darin ein muffinrezept gefunden, das ziemlich verlockend klang und das ich somit sofort ausprobieren musste.

sie heißen „good morning muffins“, aber ich war so frei und hab sie einfach mal um 19 uhr gebacken (und ich bin zuversichtlich dass, so lecker sie auch sein mögen, auch morgen zum frühstück noch welche übrig sein werden).

die autorin war ja recht begeistert davon, wie toll sie aufgegangen sind, das war bei mir nur so mäßig der fall, sie haben kein „muffintop“ und sehen dementsprechend ein wenig traurig aus, finde ich. aber geschmacklich reißen sie’s wieder raus.

 

hier das rezept:

-2 Eier

-90ml Öl

-1 kleiner verkochter Apfel oder 3 EL Apfelmus

-1/2 TL Vanille-Extrakt

-1 reife zermatschte Banane

-4EL Ahornsirup (da ich den nicht mag hab ich ihn durch 2 EL Rübensirup und 2EL Honig ersetzt)

-200g Vollkornmehl

-je 1TL Natron und Backpulver

-6EL Rohrzucker

-1/2TL Zimt (hab etwas weniger genommen)

-4EL Kleie

-1 große Handvoll grob gehackter Nüsse (in meinem Fall Mandeln die ich vorher in der Pfanne ohne Fett noch angeröstet habe)

 

wie bei Muffins üblich werden erst die trockenen und die „nassen“ Zutaten jeweils einzeln vermischt. In diesem Fall also Ei und Öl verquirlen, Apfel dazu, Banane dazu, Sirup dazu, Aroma dazu. Restliche Zutaten bis auf die Nüsse mischen und unterrühren. Zum Schluss die Nüsse dazu – fertig. Im vorgeheizten Ofen bei 180° 20-30 Minuten backen.

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